Es gibt diese Einladungen, bei denen man nicht lange nachdenkt.
„Magst mit nach Kroatien?“
Klar. Immer. Prinzipiell. Emotional sowieso. Logistisch… später.
Also ja: Es schaut stark danach aus, dass wir Ende August in Lukovo landen.
Ein Ort, der so klein ist, dass Google Maps wahrscheinlich selbst kurz überlegen muss, ob es ihn wirklich gibt.
Angeblich gibt’s dort:
- ein Restaurant (Singular, kein Tippfehler)
- vielleicht eine Strandbar (Gerüchte sagen: manchmal offen)
- ein paar Apartments
- sonst… nichts
Keine Supermärkte.
Keine Ärzte.
Kein „Ich geh schnell noch was holen“.
Nur Meer. Und zwar dieses absurd schöne: weißer Kieselstrand, Wasser so klar, dass man sich fragt, ob da jemand heimlich einen Instagram-Filter eingebaut hat. Der Boden fällt sanft ab – perfekt für alle, die nicht elegant ins Wasser springen, sondern eher kontrolliert hineinstolpern.
Kurz gesagt: Paradies.
Oder das, was passiert, wenn man Infrastruktur einfach weglässt.
Ich freu mich ehrlich drauf. Wirklich.
Ein bisschen runterkommen, bisschen Meer, bisschen nix tun. Vielleicht auch mal bewusst feststellen, dass man keinen Empfang hat – und das gar nicht so schlimm ist.
Das einzige Detail, das noch nicht ganz ausgearbeitet ist:
Wie ich eigentlich dorthin komme.
Aktueller Plan:
- Kein Auto
- Keine fixe Mitfahrgelegenheit
- Sehr viel Zuversicht
Ich nenne das: strategische Spontanität.
Andere nennen es: klassisch schlecht vorbereitet.
Also, falls du:
- ein Auto hast
- Richtung Kroatien fährst
- keine Angst vor guter Gesellschaft hast
→ meld dich.
Und falls du einfach nur spontan Lust hast auf ein paar Tage „nichts außer Meer“:
Ich hätte da noch ein Bett frei.
Ohne Garantie auf Nahversorgung.
Aber mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auf Sonnenuntergänge, die man nicht fotografieren kann, ohne dass sie kitschig wirken.
Ich bin dann mal… am Weg.
Sobald ich weiß, wie.
Impressionen