Ich war bei Kaya Yanar – Lost.
Und ich sag’s wie’s ist: Ich hab selten so gelacht. Tränen gelacht.
Also wirklich selten.
So selten, dass ich dafür sogar nach Wien gefahren bin, dort übernachtet hab…
und ganz nebenbei eine 100er-Party sausen hab lassen.
Spoiler: Es war jede einzelne Minute wert.
Worum’s geht
Im Grunde um dieses Gefühl, ein bisschen verloren zu sein:
- im Alltag
- mit Technik
- eine Vasektomie
- zwischen Kulturen
- und manchmal einfach im eigenen Kopf
Was hängen bleibt
Ohne seine Gags zu klauen:
- Er zerlegt Sprachen und Akzente auf absurd lustige Weise
- Er mag Hunde genauso wie seinen britischen Kater und die norwegische Katze (sorry, hab die genauen Namen beim Lachen vergessen)
- Technik wird zum Endgegner (der SOS-Knopf ist gleich neben dem Knopf für das Schiebedach)
- Kulturelle Unterschiede werden herrlich überzeichnet (wie er es seit 25 Jahren macht)
- Er hat uns auf bekannt humorvolle Weise klar gemacht, wie absurd dumm die Diskussion über "Schwarzfahren" und "Indianer" ist.
- Und dass RTL Ranjid wegen "blackfacing" nicht in einem "Was guckst du?"-Reloaded haben wollte
Fazit
Ich würd’s sofort wieder machen. Ohne nachzudenken.
Er kommt nächstes Jahr wieder – in die Wiener Stadthalle.
Und wenn das stimmt, dass er überlegt, die Show aufzuzeichnen, dann wird das richtig groß.
Also ja:
100er-Party verpasst.
Aber dafür einen Abend gehabt, den ich fix nicht vergesse. 😄