Es gibt da diesen gefährlichen Moment bei Projekten.
Am Anfang ist alles nur eine lustige Idee.
Man reserviert irgendeine Domain.
Man baut „nur schnell“ eine kleine Webseite.
Dann kommen plötzlich Karten dazu.
Events.
Community-Features.
Newsletter.
Werkstätten.
Touren.
Irgendwann sitzt man nachts um halb zwei vor dem Computer und diskutiert ernsthaft mit sich selbst darüber, ob der gelbe Rand der Sightseeing-Strecke wirklich kontrastreich genug ist.
Und genau dort bin ich mittlerweile mit BikeGraz angekommen.
Eigentlich wollte ich nur ein bisschen etwas für die Grazer Rad-Community basteln.
Mittlerweile zeigt die Seite:
- Events
- Tourenvorschläge
- Werkstätten
- Shops
- Partner
- Community-Funktionen
- Sightseeing-Touren
- Und einen Radlwecker, der dir morgens sagt, ob du heute Radfahren oder lieber emotional stabil bleiben solltest
Ganz ehrlich:
Ich bin mittlerweile wirklich zufrieden mit dem, was da entstanden ist.
Vor allem die neuen Sightseeing-Touren machen gerade richtig Spaß.
Die ersten Testfahrten laufen bereits und ich befinde mich langsam im „Jetzt wird’s ernst“-Stadium.
Also jenem Bereich, wo man plötzlich beginnt, über Dinge wie „Unternehmensgründung“ nachzudenken.
Ein komplett absurder Gedanke übrigens, wenn man bedenkt, dass BikeGraz ursprünglich wahrscheinlich irgendwo zwischen:
„Das probier ich mal“
und
„Das schaut sicher eh niemand an“
entstanden ist.
Aber bevor hier jetzt offiziell große Businesspläne geschmiedet werden, fehlen noch ein paar wichtige Meilensteine:
- Es sollten vielleicht noch die eine oder andere Sightseeing-Tour gekauft werden
- Die ersten Werbepartner dürfen gerne Werbung schalten
- Und mindestens fünf Menschen sollten den neuen Radlwecker aktiv nutzen, damit ich behaupten kann, dass es sich um ein „etabliertes System“ handelt und nicht nur um eine Telegram-Nachricht mit Wetterkrise
Bis dahin wird jedenfalls weitergebaut.
Wahrscheinlich zu viel.
Wahrscheinlich zu spät in der Nacht.
Aber immerhin mit erstaunlich viel Freude daran.
Falls du also neugierig bist, was da mittlerweile alles entstanden ist:
Vielleicht findest du eine Tour.
Ein Event.
Eine neue Lieblingsstrecke.
Oder zumindest einen guten Grund, wieder einmal das Fahrrad aus dem Keller zu holen.