Ja, ich lebe noch. Ich weiß, auf diesem Blog herrschte zuletzt eine Funkstille, die man sonst nur aus verlassenen U-Booten kennt. Aber keine Sorge: Mein Leben hat nicht pausiert – es hat bloß beschlossen, alle Ereignisse gleichzeitig in die Warteschlange zu schieben und auf „Enter“ zu drücken.
Hier ist das turbulente Update im Schnelldurchlauf:
1. Höher hinaus (buchstäblich)
Der Mietvertrag ist unterschrieben, die alte Wohnung offiziell gekündigt. Wenn der Umzugsgott und die Logistik mitspielen, residiere ich ab Dezember im 5. Stock in der Fröhlichgasse. Fünfter Stock. Ohne Fallschirm, aber hoffentlich mit funktionierendem Aufzug – andernfalls seht ihr mich ab 2027 bei den Olympischen Spielen im Treppenlauf. Warum Fröhlichgasse? Weil der Name Programm sein muss, wenn man mitten im Dezember Kartons schleppt.
2. Schweizer Präzision trifft... Roadlog
In ziemlich genau 1 ½ Tagen (Donnerstag früh) geht es ab in die Schweiz zum großen Rollout. Die Schweizer Kollegen, mit denen ich bisher zu tun hatte, wirken beängstigend gut vorbereitet – also exakt so, wie man sich Schweizer eben vorstellt: organisiert, pünktlich, strukturierter als ein Uhrwerk.
Die Gretchenfrage lautet allerdings: Ist Roadlog das auch? Wir werden es bald wissen. Drückt mir die Daumen, dass es ein Vorzeigeprojekt wird und kein mehrtägiger Improvisations-Marathon mit Schokoladentrostpflaster.
3. Alte Bekannte: Das transatlantische „Dream Team“ kehrt zurück
Manche berufliche Kapitel schließt man ab, stellt sie ins Regal und hofft heimlich, dass das Regal Feuer fängt. Tja, Überraschung: Unsere amerikanischen Freunde sind zurück auf der Bildfläche.
Oder diplomatischer formuliert: Wir dürfen bald wieder Synergien mit jener transatlantischen Institution heben, deren Talent für strukturiertes Scheitern und kreative Inkompetenz nach wie vor unerreicht ist. Manche nennen es Business, ich nenne es Charakterprüfung mit Überstunden. Holt das Popcorn raus, es wird wieder abenteuerlich.
4. Wer will nochmal, wer hat noch nicht?
Kommen wir zum wichtigsten Punkt (ja, schamlose Eigenwerbung, aber mit Herz): entdecken.tours.
Verzweifelt bin ich noch lange nicht. Aber sagen wir mal so: Mein Optimismus hätte absolut nichts dagegen, wenn der eine oder andere von euch mal wieder die Wanderschuhe schnürt, das Radl entstaubt und eine Tour bucht. Oder sie weitersagt. Oder der Lieblingstante zu Weihnachten schenkt.
Gute Touren, echte Erlebnisse, null Bullshit. Schaut vorbei – mein Karma (und mein Umzugsbudget für den 5. Stock) werden es euch danken!
Bis zum nächsten Update – entweder aus der Schweiz, zwischen zwei Umzugskartons oder nach dem ersten Teams-Call mit Übersee.