Manchmal sitzt man vor seinem eigenen Chaos und denkt sich:
„Das kann doch nicht so schwer sein, meine Arbeit besser im Griff zu haben.“
Spoiler: War es bisher schon.
Also habe ich diesmal etwas anders gemacht. Kein neues Notizsystem. Kein weiteres „Jetzt aber wirklich“-Board. Keine fünfzigste ToDo-App.
Sondern: KI. Richtig eingesetzt.
🧠 Der neue Ansatz: Ich erkläre einfach, was ich will
Ich habe Gemini ganz simpel beschrieben, was ich brauche:
- Wie ich arbeite
- Wie meine Projekte aufgebaut sind
- Was mich nervt
- Wo ich Zeit verliere
- Was ich eigentlich automatisiert haben will
Und statt mir direkt Code generieren zu lassen, habe ich mir zuerst die perfekten Prompts für Gemini & Co erstellen lassen.
Meta? Ja.
Genial? Auch ja.
🧑💻 Antigravity + Laravel = 🚀
Mit diesen optimierten Prompts habe ich dann über Antigravity mein Laravel-Projekt erstellen lassen.
Und ich sag’s euch:
Ich war selten so schnell bei einem brauchbaren, sauberen Setup.
Struktur? Top.
Logik? Durchdacht.
Ordnerstruktur? Kein wildes „Controllers-v3-final-neu-wirklich.php“.
Das Ding war in Rekordzeit einsatzbereit.
Und vor allem:
Es fühlt sich an wie meins.
Nicht wie ein Copy-Paste-StackOverflow-Fiebertraum.
⚡ Das sensationelle Ergebnis
Was mich am meisten geflasht hat:
Ich musste nicht mehr technisch denken.
Ich konnte prozessual denken.
Ich habe beschrieben, wie ich arbeite –
und die KI hat die technische Umsetzung vorbereitet.
Das ist ein komplett anderer Ansatz als:
„Wie baue ich das in Laravel?“
Sondern eher:
„Ich arbeite so. Bau mir ein System, das dazu passt.“
Und plötzlich entsteht etwas, das wirklich produktiv ist –
nicht nur technisch korrekt.
📬 Und jetzt stell dir vor…
Jetzt kommt der gefährliche Gedanke.
Was wäre, wenn ich meinen Microsoft Outlook-Posteingang direkt damit verknüpfen könnte?
- Perlas Mails → automatisch in den Papierkorb
- Der Rest → sauber zusammengefasst
- Automatisch kategorisiert
- Richtig einsortiert
- Aufgaben extrahiert
- Prioritäten gesetzt
Kein „Ich schau später nochmal rein“.
Kein „Wo war diese Mail?“.
Ein System, das einfach weiß, was zu tun ist.
Leider aktuell noch Zukunftsmusik.
Aber mal ehrlich:
Wie lange noch?
🛠️ Was ich daraus gelernt habe
- Man muss KI nicht alles direkt bauen lassen.
- Man kann sich zuerst die Denkstruktur bauen lassen.
- Gute Prompts sind die halbe Miete.
- Wenn man sein eigenes Arbeiten versteht, kann KI es extrem gut skalieren.
Und das fühlt sich ein bisschen an wie:
Endlich nicht mehr vom Projekt getrieben werden.
Sondern das Projekt treibt für mich.
Falls ich irgendwann noch Outlook, Kalender, Tasks und vielleicht sogar meine spontanen „Ich hab da eine Idee“-Momente reinbekomme…
Dann wird’s gefährlich.
Produktiv gefährlich. 😄
Und jetzt entschuldigt mich –
ich geh weiter automatisieren.