Ich bin jetzt seit über einer Woche wieder zurück aus den Staaten.
Über einer Woche.
Und trotzdem fühlt sich mein Körper an, als hätte er beschlossen, dauerhaft auf Mountain Standard Time zu bleiben.
Jetlag nennt man das wohl.
Oder… naja… vielleicht ist es auch eine Mischung aus mehreren sehr guten, aber eher ungünstig getimten Entscheidungen.
Zum Beispiel Nadines 18er-Feier 🥳
(hab dich lieb ❤️, aber lad mich erst wieder zum 20. ein)
Eine dieser Feiern, bei denen man sich denkt: „Ach, ein Glas geht noch.“
Und plötzlich ist es hell draußen und man diskutiert über Themen, die man normalerweise erst nach dem dritten Bier oder um 4:30 Uhr morgens für relevant hält. Oder - wie es diesmal passiert ist - spielt dann halt mal Trinkroulette: "Die richtige Zahl trinkt" - Prost.
Oder die NFL Championship Games 🏈
Weil:
- die sind ja nur einmal im Jahr
- das muss man live sehen
- schlafen kann ich auch morgen
Spoiler: Morgen kommt schneller als gedacht.
Mein aktueller Schlafplan (Arbeitstitel)
- Nach der Arbeit: kurz hinlegen (Fehler Nr. 1)
- „Kurz“ wird zu: 2–3 Stunden Tiefschlaf
- Aufwachen gegen 22:30 mit dem Gefühl: „So, Tag kann starten“
- Wach bis irgendwo zwischen 02:00 und 04:00
- Genau 5 Minuten, bevor der Wecker läutet: einschlafen
- Wecker läutet → pure Existenzkrise
Gesund ist das sicher nicht.
Effizient auch nicht.
Aber immerhin konstant.
Diagnose: Alles gleichzeitig
Wenn ich ehrlich bin, ist es vermutlich:
- ein bisschen USA-Jetlag
- ein bisschen Feier-Nachwirkung
- ein bisschen Sport bis spät in die Nacht
- und sehr viel „Ich bin nach der Arbeit einfach komplett hinüber“
Mein Körper glaubt offensichtlich:
„Abends schlafen? Gute Idee.“
„Nachts wach sein? Auch eine gute Idee.“
„Morgens funktionieren? Optional.“
Ausblick
Ich bin zuversichtlich.
Irgendwann pendelt sich das wieder ein.
Vielleicht diese Woche.
Vielleicht nächste.
Vielleicht lebt mein Schlafrhythmus jetzt einfach dauerhaft auf einem anderen Kontinent.
Bis dahin gilt:
Red Bull, Humor und die leise Hoffnung, dass ich heute nicht um 19:30 einschlafe.
Falls doch – wir sehen uns dann wieder um Mitternacht.