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Hamburg · Aug 2026

El Paso, ich komme!

04. December 2025 2 Min. Lesezeit
El Paso, ich komme!

Dienstreise ab 12. Jänner – Rückflug? Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Es gibt diese Momente im Leben, da schaut man in den Kalender, sieht einen einzigen Termin stehen und denkt sich: „Aha, das wird wohl eine kurze Dienstreise.“ Und dann liest man den Zusatz darunter: „Ende: tba.“

So begann mein Abenteuer: Am 12. Jänner geht’s nach El Paso, die Stadt, die klingt wie ein Taco, aber statistisch gesehen mehr Wüstenstaub als Salsa hat. Warum genau ich dort hin muss? Naja… Dienstreise eben. Der eine fliegt nach München, der andere nach Wien – und ich werde offenbar am Rio Grande ausgesetzt.

🏜️ Was erwartet mich in El Paso?

El Paso ist eine dieser Städte, die sagen: „Bei uns hast du 300 Sonnentage, aber keine Sorge – die restlichen 65 sind einfach sehr sonnig.“ Temperaturmäßig bewegt sich alles irgendwo zwischen „Angenehm warm“ und „Ich schmelze gerade auf dem Gehsteig fest“. Perfekte Bedingungen also, um im Meetingraum zu sitzen und über irgendwelche Tabellen zu diskutieren, die man auch per Zoom hätte anschauen können.

🧳 Wie lange bleib ich? Gute Frage. Sehr gute Frage. Die beste Frage. Ich weiß es nicht. Der Projektplan weiß es nicht. Die Fluglinie weiß es nicht - noch nicht.

Sollte ich irgendwann plötzlich in Graz auftauchen, dann hat mich vermutlich niemand am Flughafen abgeholt und ich bin zu Fuß zurückgelaufen.

🌮 Kulinarisches Highlight:

Was ich aber sicher machen werde: Einmal eine echte Tex-Mex-Bowl bestellen und so tun, als wäre ich ein lokaler Experte. Mit Fachwissen wie: „Ah ja, das ist authentisch! Das schmeckt… äh… nach Mexiko, glaub ich.“

🤠 Kulturprogramm: Falls ich Zeit habe – sprich: wenn mich niemand im Besprechungsraum einsperrt – schaue ich mir an:

  • Den legendären Scenic Drive, damit ich wenigstens kurz weiß, wie Freiheit aussieht
  • Downtown El Paso, wo Gebäude stehen, die älter sind als mein Arbeitsvertrag
  • Vielleicht sogar Fort Bliss, was sich anfühlt wie „Fort Stress“, aber historisch wertvoller ist

🧭 Fazit: Ab 12. Jänner heißt es also: „Howdy, Texas!“

Wann ich zurück bin? Das erfahrt ihr, sobald ich es selber weiß – oder wenn ich irgendwann beginne, Blogbeiträge auf Englisch mit Cowboy-Akzent zu schreiben.

Bis dahin: Drückt mir die Daumen, dass ich nicht aus Versehen ein Pferd kaufe.